ein ernstes Thema, Aufruf zur Hilfe

•13. Februar 2015 • Schreibe einen Kommentar

Womit niemand rechnet und was keiner erleben möchte, wurde für Alex zur Realität: Ein Feuer unter seiner Wohnung zerstörte durch Rauch, Qualm, giftigen Brandgasen und Ruß die Heimat für ihn und seine Tochter. Während die Kleine glücklicherweise an dem Morgen bei Omi und Opi war, überraschte der Brand Alex mitten im Tiefschlaf. Von der Feuerwehr übersehen, wachte er mit brennenden Atemwegen und stechender Lunge von selber auf und konnte sich zum Balkon retten, von dem er dann von der Feuerwehr gerettet worden ist. Mit dem Allernötigsten am Körper musste er zusammen mit den anderen Mietern zusehen wie das Zuhause im Rauch unterging.

Da es keine Versicherung gibt, welche Alex helfen kann oder will, die Verursacherin des Feuers nicht kontaktierbar ist und sich nicht meldet, es anzunehmen ist, dass sie nicht versichert ist, die Wohnung die nächsten Monate saniert werden und er irgendwie weitermachen muss und will, versuchen wir ihm nun hiermit zu helfen.

Als Freund, Kollege, toller Papa und hilfsbereiter Mensch wünschen wir uns, dass ihm geholfen wird und haben dafür ein Spendenkonto eingerichtet:

Konto: Hilfe Spende Für Alex
IBAN: DE 15 1005 0000 1064795168
BIC: BELADEBE

Uns ist klar, dass man nicht die angenommenen 25.000€ für Dekontaminierung und Ersatz durch Spenden zusammen bekommt, auch werden die meisten Dinge für immer verloren sein, aber jeder Cent ist auch ein Weg zurück in die Normalität.

Für die Dinge welche evtl. später doch noch dekontaminiert und gesäubert werden können benötigt er dringend ein Lager von ca. 30 m3 oder größer für die Zeit der Sanierung der Wohnung (3-6 Monate) irgendwo in Berlin. Falls jemand Jemanden kennt oder hat – bitte hier oder bei Alex auf der FB-Seite (Alx Bxn) Bescheid sagen.

Wir bedanken uns für jede Hilfe und würden uns freuen, wenn Du diesen Aufruf mit Anderen teilst.
Familie & Freunde von Alex
Facebook – Hilfe Spende Für Alex
https://www.facebook.com/people/Hilfe-Spende-F%C3%BCr-Alex/100009117427419

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Wo ist die Fee? Ja wo is sie denn? Da ist sie, die Fee.

•12. Januar 2015 • Schreibe einen Kommentar

Ja mich gibt’s noch.

Und glaubt’s mir, ich bin darüber ebenso überrascht wie ihr. Ja ehrlich.

Was war denn nun schon wieder los Fräulein Fee? So eine lange Abwesenheit gab es ja schon seit Langem nicht mehr.

Ja nun ja, die Fee ist jetzt eine Studier-Fee und ulkigerweise hat sie das erstmal sehr eingenommen.

Also so komplett.

Also so richtig.

Also so richtig, richtig.

Und das Problem an der ganzen Sache: auch wenn die Fee jetzt voll motiviert studiert, ist sie ja immer noch sie und ihr Leben ist immer noch ihr Leben (wenn auch etwas minimalisiert) und so blieb nicht viel Zeit zu Schreiben und meterlange Klagemauer-Zettelchen über die Wehwehchen einer Informatik-Studentin wollte ich meiner nicht näheren Umwelt dann auch ersparen. Ist halt auch nicht so spannend das Leid über Matrizen, Logarithmen und if-Schleifen, wie die putzigen Geschichten über meine unvernünftige Unvernunft.

Was ist sonst noch passiert? Jahreswechsel, Geburtstag und so…

Ich konnte mich von einem Dämon befreien. (Metapher! METAPHER!!!) Yeahh Baby!!!

Und bin darüber sehr glücklich. Mein Kopf gehört wieder meinen Stimmen, meinen Freunden und meinem Leben und das ist verdammt gut so.

Weihnachten, Geburtstag und Silvester war alles zauberhaft mit ein paar Rein-Schlagen-Wollen-Intermezzos, die aber gekonnt und elegant ignoriert wurden. Und mit ignoriert meine ich sie wurden Tage später tagelang diskutiert und mit elegant ist eine maximale Anzahl von Kraftausdrücken gemeint.

Aber nun ja, wenigstens der Moment war stets gerettet und bewahrt.

Es wurden ein paar Ziele für dieses Jahr gesteckt. Macht euch keine Hoffnung sie hier mitgeteilt zu bekommen. Man wird es schon merken, wenn ich sie erreicht habe.

Ansonsten wünsche ich mir einfach wieder ein paar mehr Abenteuer dieses Jahr zu erleben um wieder ausführlichst davon berichten zu können. Jawohl. So wird’s gemacht.

Also auf bald.

if you drink and drive, don’t forget your car

•11. Oktober 2014 • Schreibe einen Kommentar

Diese Woche hüpfte ich von der Barconvention in die Mathevorkurse hin zur Insel und zurück zur Barconvention. Dazwischen ab und an mal in mein Bett und wieder zur Barconvention. Ja so war sie, die Woche.

Sehr monoton in ihrer Abwechslung irgendwie und Details sind nicht gerade erzählenswert.

Ich zeig euch einfach Bilder aus dem Familienalbum:

Und weil ich den Stuhl ja geschleppt habe, weil ich ihn so toll fand, wurde er auch umgehend für’s neuste shooting verwendet.

(wohl gemerkt wurde er nach Abbauen auf der BCB und nachfolgender Schicht auf der Insel noch aus Prenzelberg (wo er zwischen gelagert wurde) mit der freundlichen Unterstützung der BVG Heim befördert)

 

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wirre Welt Berlin

•2. Oktober 2014 • Schreibe einen Kommentar

An dieser Stelle möchte etwas Werbung für den höchst lesenswerten Blog eines Freundes platzieren.
Ausserdem gibt es dort 3 neue Arbeiten zu entdecken. (a bit tricky )
Stöbern lohnt sich also doppelt und dreifach und hiermit wünsche euch ganz viel Spass dabei:

www.wirre-welt-berlin.com

 

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Ich glaub, ich hab eher so das 2.Liga Sandmännchen

•20. September 2014 • Schreibe einen Kommentar

Und es geht weiter… umziehen und so.

Immer noch nicht ich, immer noch mein sehr guter Freund.

Und weil ich eine sehr gute Freundin bin, bot ich an, erneut behilflich zu sein. Hab frei, also was soll der Geiz mit meiner Zeit… dachte ich mir dann mal.

Samstag auf Sonntag war bereits von Schlaflosigkeit gekennzeichnet und ich machte mich nach 2h Schlaf ekelhaft früh zum Lieblingssonntagsort auf. Ich war mit einem Freund zum Kaffee trinken verabredet und begleitete ihn anschließend noch kurz zum Bahnhof.

Danach war es erst 9:00 morgens und irgendwie viel zu früh, um schon wieder da zu sein, wo man schon war. Also ab zur Juni, dort mal ein bisschen in mich gegangen und das Mädchen in mir ausgebuddelt. (ich habe mir meine durch Regen in Mitleidenschaft gezogenen Locken erneuert, während sie sich geschminkt hat… wir haben uns quasi zusammen ausgehferig gemacht, wie das Mädchen wohl so machen, wurde mir gesagt) Der Rest des Tages wurde dann mit guter Musik, mehr Kaffee, tollen Gesprächen und Pausen gefüllt und leider entgegen meinem Bewegungsdrangs viel zu früh beendet. Man wollte schließlich fit zum fröhlichen Schleppen sein.

Es kam, was kommen musste: erneute Schlaflosigkeit, wiederholt nur 2h bis zum Aufstehen. Brote schmieren, Proviant zusammenstellen, Tasche packen und ab zum Ostbahnhof. Gegen 13:00 war das leer zu räumende Zimmer dann ansatzweise etwas freier und wir bereit loszufahren. 6h hatten wir geschätzt werden wir brauchen. Dank einer Totalsperre der A10 haben wir das auch gebraucht, jedoch nur um Potsdam hinter uns zu lassen. Positiv waren die ausgiebigen Spaziergänge auf der Autobahn, witzige, kurzzeitige Überschneidungen vieler Leben und daraus entstandene, recht unterhaltende Gespräche und ein paar hübsche Fotos. Ausserdem bin ich der Ansicht, dass sich eine Naturdoku über den Mittelstreifen einer Autobahn echt lohnen würde und man quasi eine Neuinterpretation von „die Wüste lebt“ drehen könnte. Ich sollte Disney darüber in Kenntnis setzen….

Irgendwie haben wir es geschafft uns nicht der Frustration hinzugeben. Man könnte es quasi motivierte Resignation nennen und so sind wir fast gut gelaunt nach 10h Fahrt angekommen. Aus Solidarität dem Fahrer gegenüber habe ich meinen Körper kontinuierlich mit Koffein versorgt und am Leben erhalten. Richtig… schlechte Idee…erneute Unmotiviertheit seinerseits ruhen zu wollen und daraus entstandene, gekonnte Abwehrmassnahmen dem Sandmännchen gegenüber. Erst um 6:00 morgens wurde es über die gegnerischen Linien geschafft. Ich befürchte mein Sandmännchen ist eher so ein Zweitligist…

9:15 hiess es dann wieder runter vom Sofa mit einer der deutschen Bahn konkurrierenden Verspätung von einer Stunde. Etwas unter Zeitdruck wurde zum Bäcker gespurtet, denn um 10:00 sollte bereits Frühstücksgesellschaft eintreffen. Nach einem scheinbar entspannten Morgen wurde das übliche Umzugsverhalten an den Tag gelegt (Möbel abbauen, Kisten schleppen, Auto vollpacken, man kennt das ja) und die Rückfahrt angetreten. Diesmal kamen wir ungehindert durch, aber das wäre ja wieder zu langweilig und deswegen wahrscheinlich gedachte mein vor kurzen wurzelbehandelter und vor noch kürzerem erneut entschmerzter Zahn um meine Aufmerksamkeit zu bitten. Soll ja abwechslungsreich bleiben und so ganz ohne Schmerzmittel, wird das doch erst so richtig unterhaltend. Wenn man nahezu pünktlich wieder in Berlin ankommt, soll es sich wenigstens scheinbar wie eine Ewigkeit anfühlen. Nach dem Ausräumen des Autos versackten wir mit einem ungewohnt hohen Maß an Schokoladenbedürfnis auf dem Sofa. (Schokolade kann man lutschen, das tut nicht weh!) Das Angebot einfach liegen bleiben zu dürfen, nahm ich dankend an. Um 6:00 klingelte erneut der Wecker. Man hatte sich fest vorgenommen zum Zahnarzt zu huschen, aber die Müdigkeit hat ganz klar gegen die Schmerzen gewonnen (spürt man doch nicht, wenn man schläft) Bis zum Arbeitsantritt wurde also im Bett geblieben. Diese wurde dann schmerzhaft hinter sich gebracht.

Noch schnell, wie angekündigt, bei nem Kumpel etwas abholen, eine unerwartete Abbiegung in die Bar nehmen und endlich ins eigene Bett fallen… endlich mal müde und schlaffähig.

Donnerstag hatte ich dann doch meine Grenze erreicht und das Shooting am Abend fiel meinem Alleinbedürfnis und Unausgeglichenheit zum Opfer. Nicht sonderlich oft schreie ich innerlich nach etwas Zeit für mich. Gestern war es dann so weit. Ich habe mich in Ruhe dem Papierkram hingegeben, Bafög und Unikram gemacht und die nächste Woche geplant.

Aber mit frischen Kraftreserven ausgestattet, wurde dann der Freitag höchst produktiv gestaltet. Erst zum Zahnarzt, anschließend einige Telefonate abgearbeitet, zur Bank, Post, Platten für nen Freund umgetauscht, E-Plus, Flyer abgeholt, Strümpfe gekauft, BVG und Druckerei aufgesucht. Bedingt durch das wunderbare Herbstwetter war meine Schicht recht kurz, so dass ich danach noch Zeit fand die Flyer zu verteilen und zu zwei Freunden zu fahren.

Und was habt ihr die Woche so gemacht?

Wenn ich ehrlich bin, war das eine sehr grenzwertige Woche und ich weiß jetzt auch schon sehr genau was ich morgen mache: Nichts!!!

(naja… ausser…)

 

 

 

Ich wollte das ganze etwas dramatischer gestalten…

•13. September 2014 • Schreibe einen Kommentar

Ein sehr guter Freund von mir zieht nach Berlin. Nichts spannendes… machen ja viele.

Er bat mich ihm beim Umzug zu helfen. Auch nicht so ungewöhnlich… machen auch viele.

Ich bin innerhalb von 5 Jahren 9 Mal kreuz und quer durch Deutschland gezogen, so dass ich immer wieder Umzugsverbot von meinen damaligen Freunden erhielt (Der Kram. Der ganze KRAM) Man könnte somit annehmen, dass ich ein gewisses Maß an Übung in dieser Angelegenheit habe. Kann man so stehen lassen.

Also wurde Samstag spontan um 12Uhr eine Fahrt nach NRW gebucht und 5h später saß ich auch schon im Auto.

Da man ja Übung hat, ging alles gut voran und nun ja… im Grunde würde es sich nicht lohnen darüber zu berichten… weil ist ja nun mal nicht spannend.

Wenn ich nicht ich wäre…

Mittwoch, knappe 6h vor Antritt meiner Rückreise besuchte ich noch einen anderen Freund im Krankenhaus. Auf dem Rückweg meinte ich mich dann mit dem Busfahrer anlegen zu müssen. (der war aber auch grumpfiger Mistkerl) Aber wie das nun mal so ist mit den kleinen Sünden…

Und so kam es, dass ich mal wieder mein Portmonee im Bus liegen ließ. (die Problematik, wenn man mich spontan an macht, ich damit nicht rechne und ich ungefähr wie das Reh im Scheinwerfer reagiere… totale Verwirrung und Überforderung und daraus entstehende Achtlosigkeit)

Das Vergessen fiel mir allerdings erst zurück in der Wohnung auf. Also ging es im Eiltempo zurück zum Bahnhof, die VRR wurde kontaktiert, der Busfahrer angefunkt (der wollte aber nicht kommunizieren) und ich habe gut 2h nach meinem persönlichen Erzfeind für diesen Abend im lila Shirt Ausschau gehalten. Ist ja Kleinstadt, da kann man das mal machen. Aber vergebens.

Gut zurück zur Wohnung, 2h bis zur Abreise, Geld organisiert, umgebucht, gepackt, von nem Kumpel abgeholt. Feststellung: Stunde hab ich noch. Ab in die frühere Stammkneipe und auf die alten Zeiten einen Kakao mit Bailey’s schlürfen und schwubb zum Bahnhof. Ja, das hätte auch alles irgendwie ruhiger von statten gehen können.

Aber sonst wär’s ja langweilig gewesen.

Das Fundbüro teilte mir dann 2Tage später mit, es sei nichts gefunden worden…

Ich sollte wirklich besser mit meinen Charma-Punkten umgehen und mir vielleicht zweimal überlegen, wem ich seine schlechte Laune unter die Nase reibe.

 

Zeit ist was für Anfänger

•2. September 2014 • Schreibe einen Kommentar

Ja warum hat die Fee denn schon wieder so wenig Zeit zu schreiben?

Weil sie am Freitag ihre Immatrikulation abgegeben hat und durch die unerwartete Abbiegung Richtung Krankenhaus etwas damit in Verzug geraten war.

Somit wurde ein Grossteil der letzten Woche damit verbracht gefühlte 20Mal in den Copyshop zu marschieren, Unterlagen zu sortieren, Platz im Arbeitszimmer zu schaffen und mich um die Finanzen kümmern. Das sah dann ungefähr so aus:

2014-08-29 20.32.24

Ausserdem wurde ab und an die Kamera geschwungen und in Wartezimmern auch noch die ein oder andere Stunde wegen Nachuntersuchungen zu gebracht.

Insgesamt also sehr produktiv, wenn gleich auch nicht sonderlich spannend.

Immatrikulation ist tot, es lebe der Bafög-Antrag.

Das Spiel geht also weiter unter verhärteten Bedingungen. Kann mir Lustigeres vorstellen.

Aber ihr dürft euch freuen. Bald kommen zu den wahnwitzigen Alttagesgeschichten auch wunderbare Erzählungen über den täglichen Wahnsinn eines Studiums an einer Berliner Hochschule.

Ich freue mich auf’s Erleben und berichten.